Einfach Tierisch *05* (Raubkatzen)

Diesmal ist das Thema Raubkatzen zum Projekt „einfach tierisch“. Von mir giebts nur eine Raubkatze, den Lodjur/Luchs (Lynx lynx)

(die Fotos hab ich hier im Zoo (Skansen) fotografiert. Denn ich möchte keinen in freier Wildbahn begegnen, auch wenn das gut möglich wäre, da es sie hier in Uppland (wo ich wohne) giebt.

Der Eurasische Luchs/Lodjur oder Nordluchs (Lynx lynx) ist eine in Eurasien verbreitete Art der Luchse. Im deutschen Sprachgebrauch ist mit „Luchs“ fast immer diese Art gemeint. Nach dem Bären und dem Wolf ist diese Katze das größte Raubtier, das in Europa heimisch ist.

Mit einer Kopfrumpflänge zwischen 80 und 120 Zentimetern und einer Schulterhöhe von 50 bis 70 Zentimeter ist der Luchs/Lodjur die größte Katze Europas. Mit den anderen Arten der Gattung verbinden den Luchs die Pinselohren, der breite und rundliche Kopf und der sehr kurze Schwanz. Dieser ist beim Eurasischen Luchs/Lo zwischen 15 und 25 Zentimeter lang und endet in einer schwarzen Spitze.

Historische Verbreitung:
Das europäische Verbreitungsgebiet des Luchses/Lodjur reichte noch zu Beginn der Neuzeit von den Pyrenäen in einem breiten Gürtel bis zum Ural. Nach Ansicht einiger Wissenschaftler fehlte der Luchs dagegen auf Island, den Britischen Inseln, den Mittelmeerinseln sowie einem Küstenstreifen, der von Calais über die Niederlande bis nach Lübeck reichte. Der Eurasische Luchs fehlte außerdem in Dänemark.
In Asien war er über nahezu ganz Sibirien vom Ural bis zum Pazifik sowie in Nordchina, Tibet, Teilen der Mongolei und in Turkestan verbreitet. Seine Verbreitungsgrenze erreicht dabei im Norden den Polarkreis – keine andere Katzenart dringt weiter nach Norden vor als der Eurasische Luchs/Lodjur. Im Süden reichte sein Verbreitungsgebiet bis Nepal, Nordindien, Nordpakistan, Persien und möglicherweise sogar bis Palästina.

Zwischen 1918 und etwa 1960 war der Eurasische Luchs/Lodjur in Westeuropa damit weitgehend ausgerottet. In großen Teilen Nord-, Ost-, und Südosteuropas sowie in den meisten asiatischen Vorkommensgebieten konnte sich die Art jedoch halten, die westlichsten autochthonen Vorkommen gab es um 1960 in Südschweden, Ostpolen und der östlichen Slowakei.

Heute:
Lodjur (Eurasische Luchs (Lynx lynx)  giebt es in grossen Teilen Schwedens, hauptsächlich im Norden und Mitte des Landes. Am dichtesten leben sie im Grenzland zwischen Bergslagen und jordbruksbygderna südlich davon, entlang der Kuste im Norden Schwedens und in Teilen der Renntiergebiete. Auserdem verbreitet der Lodjuret/Luchs sich langsam wieder Richtung Süden Schwedens zurück in seine alte gewohnten Jagtgebiete den Landschaften Småland, Halland, Västergötland, Södermanland, Uppland und Östergötland. In Schweden giebt es das Lodjur in allen Landschaften auser auf Gotland und Öland.

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11 Gedanken zu “Einfach Tierisch *05* (Raubkatzen)

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  2. Wow, da sind Dir aber schöne Aufnahmen vom Luchs gelungen! Auch ich habe mich schon daran versucht, bei einem Zoobesuch mit Barbara in Dortmund. Doch er war sehr schwer auszumachen und die Bilder wurden recht unscharf, weil er doch weit weg war. Sehr schöne Tiere, denen ich aber auch nicht gerne auf freier Wildbahn begegnen wollte. Ich glaube aber, dass das auf Gegenseitigkeit beruht, denn die scheuen Katzen würden es sicher vermeiden, von uns Menschen gesehen zu werden.
    Liebe Grüße Rosi

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    • @rosix1955
      Danke liebe Rosi. das war noch mit meiner Cannon Power Shot S2 IS. Die macht richtig akzeptable Fotos. Ich hatte wohl Glück den Luchs zu erwischen. das er da still lag auf dem Holzblock.

      Ja da hast du Recht, ist auch gut so. Wir müssen uns ja nicht begegnen..
      Liebe Grüsse zu dir, Elke

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