J wie Jackfrucht – Jakobsfrucht

ab dem 10. 10. ist der Buchstabe – J – bei Juttas Naturprojekt aktuell ….

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J wie >>>Jackfrucht –  Jackfruchtbaum/Jaca<<< –
Der Jackfruchtbaum (Artocarpus heterophyllus) ist eine Pflanzenart in der Familie der Maulbeergewächse (Moraceae). Die Frucht wird Jackfrucht, auch Jackbaumfrucht, Jakobsfrucht und im brasilianischen Portugiesisch Jaca genannt. Die Trivialnamen sollen von dem Malayalam-Wort chakka herrühren

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(ich war im Botanischen Garten hier in Stockholm. Unter dem Baum war dieses Schild. Wenn die Frucht einen auf den Kopf fällt, kann das schlimm ausgehen)
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Verbreitung:
Kultiviert wird der Jackfruchtbaum in allen tropischen Gebieten der Welt. Beheimatet ist Artocarpus heterophyllus in Indien, wo er in den Ost- und Westghats bis in Höhenlagen von 1100 Metern vorkommt.
Die Früchte werden in der süd- und südostasiatischen Küche verwendet. Die in der Sonne getrockneten Früchte kommen als „Jackfruit-Chips“ in den Handel. In vielen Provinzen Thailands werden prämierte Produkte im Rahmen des Programms One Tambon One Product für den Export hergestellt.
Auch in rohem, reifem Zustand wird die Jackfrucht gepflückt und als Süßspeise verzehrt. Das innere, gelbliche Fleisch wird herausgenommen und entkernt. Der Geschmack der Jackfrucht erinnert an die Frucht des Litschibaums.
Manche Bäume tragen zu viele mittelmäßig große Früchte. Man entfernt eine größere Anzahl der unreifen Früchte, die zu einem beliebten Gemüse zubereitet und eingelegt werden. Dadurch können sich die anderen Früchte besser zur Reife entwickeln. Eine bekannte javanische Spezialität ist Gudeg, ein mild schmeckendes Gericht mit Kokosmilch, Hühnerfleisch und Gewürzen.
Das Holz des Jackfruchtbaumes ist mittelhart, witterungsbeständig, termitenresistent und lässt sich gut polieren. Es wird als Möbelholz sehr geschätzt und zu Musikinstrumenten verarbeitet; in Indonesien (indonesisch pohon nangka) für die Gestelle einiger Gongspiele und die Fasstrommel Kendang im Gamelan sowie die Zupflaute Gambus, in Indien unter anderem für die Fasstrommel Maddale, die in Kerala gespielte Zylindertrommel Chenda und teilweise für die Sanduhrtrommel Idakka. In diesem südindischen Bundesstaat gilt der Baum (malayalam varikka plavu) als heilig und als Wohnort der hinduistischen Göttin Kali. Daher werden Altarbildnisse der Göttin und die Krone für den Hauptdarsteller im religiösen Tanzdrama Mutiyettu auf rituelle Weise aus Jackfruchtholz gefertigt.


Der Termin für das K ist der 24. Oktober.
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